Urlaub 2013

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Die Planung für den Urlaub in diesem Jahr sah vor, den Elberadweg von Cuxhaven nach Dresden zu fahren. Der Plan wurde, gleich nach der Rückkehr aus dem letzten Urlaub, aufgenommen. Über einen Bekannten sind wir günstig an ein Fahrradnavi gekommen. Ines hat die Papierplanung der Etappen vorgenommen und ich habe mit Hilfe von GPSIES, die Karten für das Navi erstellt. Mit Inkrafttreten des Sommerfahrplanes der DB, haben wir uns die Fahrkarten von DD nach Cuxhaven gekauft. Leider kam dann das Elbehochwasser dazwischen. Wir haben immer wieder in den Medien den Verlauf der Überschwemmungen verfolgt, in der Hoffnung, dass es nicht ganz so schlimm werden würde. Letztendlich wurde der Entschluss gefasst, die Tour um ein oder zwei Jahre zu verschieben. Das bedeutet, die Fahrkarten zurückschaffen und einen neuen Plan aufstellen. Wir einigten uns darauf, wie 2009 eine Seenrundfahrt durchzuführen.

Sonntag 23.06.2014
Erste Etappe:
geplant: Lawalde-Commerau 50 km; gefahren: Lawalde-Commerau: 51,4 km + 20 km mit Abendessen

Wetter: trüb aber trocken und warm.
Wir starten ca. 08.00 Uhr von zu Hause aus. Nach etwa 500 m stellen wir fest, wir haben das Frühstück vergessen einzupacken. Wir kehren aber nicht mehr um und fahren einfach weiter. Durch die Beladung der Räder und die angehängten Anhänger, ist die Ausfahrt Richtung Streitfeld, Lauba, bis kurz vor Beiersdorf eine Quälerei. Dann geht es zügig bergab ins Cunewäldsche Tal. Da die Hauptstraße gesperrt ist, fahren wir die Einbahnstraße in die verkehrte Richtung. Wir überqueren den neuen Radweg (ehem. Bahnstrecke von Cunewalde nach Löbau), nutzen ihn aber nicht (schön doof). Dann durchfahren wir den Polenzpark und machen an der Kirche in Cunewalde unsere erste Pause.

Nach der Pause fahren wir weiter, über Weigsdorf-Köblitz und Halbendorf nach Großpostwitz. Weiter auf dem Spreeradweg über Obergurig nach Bautzen. Teilweise sind Steigungen von 12% zu erklimmen. Das schlaucht ganz schön. Gegen 11.15 Uhr erreichen wir den Stausee Bautzen und entschließen uns, am Imbiss einen Kaffee zu trinken und jeder ein Paar Wiener zu essen. Während wir essen, fängt es das erste Mal an zu regnen. Der Regen hält aber nicht lange an. Wir machen den Anhänger von Ines regenfest und fahren weiter.

Der Spreeradweg führt uns bis Salga. Ab da benutzen wir den Seeadler- und Froschradweg, um nach Commerau zu gelangen. Zwischen Göbeln und Commerau haut der Regen so heftig runter, dass uns nichts weiter übrig bleibt, als die Regencapes überzuziehen, um nicht komplett durchnäßt zu werden. Wir erreichen die Ferienoase so gegen 14.00 Uhr. Inzwischen hatte auch der Regen aufgehört.

Die Ferienoase wurde erst kürzlich, am Abend vor unserer Ankunft, von den neuen Besitzern wieder eröffnet. Wir hatten ja 2012 die Erfahrung machen müssen, dass die Oase geschlossen war. Dadurch kommt es, dass wir die einzigen Camper auf dem Platz sind und es stehen auch nur die Sanitäranlagen für Damen zur Verfügung. Ist aber in Ordnung. Bevor wir mit dem Zeltaufbau beginnen, trinken wir einen Kaffee, essen dazu Kuchen bzw. eine Bratwurst. Nach dem Zeltaufbau setzen wir uns wieder auf die Räder, um in der Gegend eine Gaststätte zu finden, in der wir zu Abend essen können. Leider haben im Umland die meisten Lokale geschlossen, bzw. wurden aufgegeben. In Brösa finden wir schließlich doch noch eine geöffnete Lokalität. Wir essen schön und reichlich und trinken jeder ein Hefeweizen. Nun zurück zum Platz. Wir lassen den Abend mit einem Plastebier ausklingen. Leider sind die Mücken zu Hauf anwesend. Irgendwann geben wir auf, gehen uns waschen und dann schlafen.

Montag 24.06.2013
Zweite Etappe
geplant: Commerau-Geierswalder See 77,0 km; gefahren Commerau-Lawalde 67,4 km

Wetter: Regen aber nicht kalt.
In der Nacht hat der Regen wieder angefangen. Hatte nur einen Vorteil: die Mückenplage vom Vorabend war erträglich geworden. Wir stehen gegen 05.30 Uhr auf. Es regnet recht heftig. Zuerst schaffen wir unser Gepäck zum Unterstand. Ines packt die Schlafsäcke im Zelt zusammen. Dann tragen wir das Überzelt und danach die Schlafkabine mit Inhalt zum Unterstand. Wir lassen uns mit dem Frühstück richtig Zeit, in der Hoffnung der Regen möge aufhören. Nach dem Frühstück packen wir unseren Kram auf die Räder und in die Anhänger. Wir werfen die Regencapes über und dann fahren wir, obwohl es weiter regnet, los in Richtung Knappensee. Der Weg führt uns über Milkel, Wessel nach Lippitsch. Der Regen wird immer schlimmer.

Durch schlechte Ausschilderung verlieren wir auch noch den Radweg aus den Augen. Holger will wenigstens mal bei Goole-Maps unseren genauen Standort raus finden. Aber selbst das gelingt nicht, da alles durch die Nässe nicht richtig funktioniert. Der Regen wird nun immer stärker, wir entscheiden uns, die Geschichte hier abzubrechen und den Heimweg nach Lawalde anzutreten (diese Entscheidung wird sich später als absolut richtig erweisen). Nun also den Weg zurück. Wir fahren dieses mal anders um den Bautzener Stausee herum. Damit umgehen wir zum Einen, den Anstieg zur Autobahnunterführung und zum Zweiten, den mörderischen Berg zum “Gelben Elend” hinauf. Nachdem wir Bautzen passiert haben, kommen wir auf die bekannte Strecke. In Grubschütz wollen wir Kaffee trinken. Leider hat die Gaststätte Ruhetag. Also weiter. In Obergurig macht die Kneipe erst 17.00 Uhr auf. Die Fahrt geht weiter nach Halbendorf. Dort machen wir am “Hexenhäusl” Mittag. Der Radweg führt uns nun auf dem ehemaligen Bahndamm weiter. Es geht zwar ständig bergauf, aber es fährt sich sehr schön. Leider endet der Radweg zu der Zeit noch mitten in Cunewalde. Das bedeutet, wir müssen auf der Hauptstraße in Richtung Halbau fahren. Auch hier geht es ständig bergauf. Nach einiger Zeit fühlt sich mein Fahrrad komisch an. Ich habe den Eindruck, mein Hinterrad ist viereckig. Ines kann durch meinen Fahrradanhänger leider nichts sehen. Am Abzweig nach Streitfeld halten wir an. Wir entdecken die Ursache für das eigenartige Fahrverhalten: ich habe am Hinterrad einen zauberhaften Plattfuß.

Da es immer noch wie aus Kannen gießt und es nicht mehr weit nach Hause ist, fährt Ines vor, um unser Auto zu holen, während ich mich zu Fuß und das Fahrrad schiebend auf den Weg mache. Ich komme ganz gut vorwärts. Eines macht mich allerdings stutzig. In der Zwischenzeit hätte Ines bereits mit dem Auto wieder da sein müssen. Schließlich kommt mir Ines, ich bin schon mitten in Lawalde, mit dem Fahrrad entgegen. Es hat sich herausgestellt, dass die Oma nicht zu Hause ist, wir keinen Hausschlüssel mit haben und Ines somit nicht ans Auto herankommt. Die letzten Meter laufen wir gemeinsam. Da Oma immer noch nicht zu Hause ist, kochen wir uns in der Sitzecke, mit Hilfe des Campingkochers, einen Kaffee. Ist irgendwie auch ein Campinggefühl :-)). Als der Kaffee ausgetrunken ist kommt  Oma nach Hause. Wir packen unseren Kram aus, machen die erste Waschmaschine und beenden den Tag.

Dienstag 25.06.2013
keine Etappe geplant

Wetter: Regen und nur 11°C (mitte Juni!!)
Am nächsten Tag stand dann die Frage im Raum, was wir mit dem Urlaub nun anfangen. Es hat die ganze Nacht durchgeregnet. An Elbe und Spree werden schon wieder Hochwasser-Warnstufen gemeldet. Wir reden eine ganze Weile darüber und irgendwann kommen wir zu dem Entschluß, mit den Rädern und dem Faltboot in den Spreewald zu fahren. Nach einer relativ kurzen Recherche, finden wir eine Unterkunft, welche uns in Bezug auf Lage und Preis zusagt. Den Rest des Tages, der auch wieder total verregnet ist, verbringen wir damit, unsere Sachen trocken zu bekommen.

Mittwoch 26.06.2013
keine Etappe geplant

Wir nehmen den Entschluß vom Vortag wieder auf und mieten uns am Byhleguhrer See im Spreewald einen Bungalow vom 28.06. an für 5 Tage. Da der Tag wieder Mal verregnet ist, unternehmen wir nichts weiter.

Donnerstag 27.06.2013
keine Etappe geplant

Am Tage packen wir alle Sachen zusammen die wir mitnehmen wollen. Wir fahren noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen und am Nachmittag fangen wir an das Auto zu beladen. Da wir das Faltboot auch mitnehmen, baue ich den Fahrradträger ans Auto. Nun stellt sich leider heraus, dass die Mountainbikereifen zu dick für den Fahrradträger sind. Jetzt können wir entweder die Tourenräder mitnehmen oder wir packen die Mountainbikes mit ins Auto. Wir entscheiden uns für die Mountainbikes. Jetzt, das Auto so geschickt beladen, dass wir den Fahrradträger nicht brauchen. Es gelingt und wir freuen uns auf Freitag

Freitag 28.06.2013
Fahrt in den Spreewald.

06.00 Uhr stehen wir auf. Kaffee trinken, eine Kleinigkeit essen und so gegen 08.00 Uhr fahren wir los. Ankunft am Byhleguhrer See um 11.00 Uhr. Wir melden uns an und nehmen den Schlüssel für den Bungalow entgegen. Dann noch die üblichen Formalitäten, wie Reinigung, Frühstück und Sanitärgeschichte klären. Wir beziehen den Bungalow und packen das Auto aus. Danach ziehen wir uns die Fahrradsachen an und machen uns auf den Weg nach Burg.

 In Burg suchen wir eine Einsetzstelle für das Faltboot. Die muss so gelegen sein, dass wir das Boot nach dem Aufbau nicht so weit tragen müssen. Bei der Bäckerei “Dreißiger” trinken wir einen Kaffee und essen Bockwurst mit Semmel. Ines will den Aschebecher für den Bungalow klauen. Ich bin, wie immer, nicht begeistert, also lassen wir das. Gegenüber ist eine Drogerie. Ines geht rüber und kauft einen Ascher. Wir machen uns auf die Suche nach dem Gurkenradweg und als wir ihn gefunden haben, fahren wir auf diesem durch den Spreewald. In Straupitz trinken wir noch eine Tasse Kaffee. Dabei haben wir noch eine Begegnung mit einem Alkoholiker. Was für ein Trottel.

Nach 25 km sind wir wieder beim Bungalow. Wir beschließen den See mit den Fahrrädern zu umrunden. Leider ist der ausgewiesene Rundweg nur ein Wanderweg. In diesem Zustand befindet der sich auch. Umgestürzte Bäume, zugewachsenen Wege, Treppen auf- und abwärts und unendlich viele bissige Mücken. Der Rundweg ist nur 5 km lang, deshalb sind wir auch nach kurzer Zeit wieder zurück. Wir machen uns etwas zu essen und gehen danach abwaschen und danach duschen. Am Abend sitzen wir draußen, mit Autan getränkt und trinken gemütlich ein Bierchen. Dabei lassen wir den Tag Revue passieren und planen den nächsten Tag. Irgendwann beginnt es wieder zu nieseln und wir gehen zu Bett.

Samstag 29.06.2014
geplante Kanutour

Nach einer recht unruhigen Nacht (Nachbarn aus Berlin sind in großer Horde eingefallen) stehen wir um 06.00 Uhr auf. Wir gehen uns waschen und etwas später zum Frühstück. Es war ein wunderbares Buffet aufgebaut und es hat auch sehr gut geschmeckt. Entsprechend der Planung soll Mathias mit Freundin so gegen zehn Uhr aufschlagen. Die beiden haben ihr Boot mit und wir fahren nach Burg Kauper, um unseren Ausflug zu starten. Leider haben wir den Fotoapparat vergessen, so dass es von diesem Ausflug keine Bilder gibt. Nachdem die Boote aufgebaut und startklar sind, beginnt die Tour. Wir fahren mit Karte kreuz und quer durch die Fließe. Es ist sehr schön, nur die Mücken sind sehr zahlreich und außerordentlich giftig. Um 14.00 Uhr legen wir am Spreewaldhof in Leipe an, um Mittag zu essen. Nach dem Essen, führt uns der Weg zurück nach Burg Kauper, dem Ausgangspunkt unserer Fahrt. Dort setzen wir aus, packen die Boote wieder zusammen und verladen sie in die Autos. Wir verabschieden uns von Ann und Mathias, da die Beiden gleich von hier nach Hause wollen. Wir fahren zurück zum Bungalow. Zum Abendbrot brauen wir uns ein Süppchen und gehen dann irgendwann schlafen. Übrigens fängt es am Abend wieder recht heftig an zu regenen.

Sonntag 30.06.2013
geplante Fahrradtour

Als wir am nächsten Morgen um 06.30 Uhr aufstehen, bekommen wir mit, dass durch den Regen und die hohe Luftfeuchtigkeit, in Verbindung mit den doch für die Jahreszeit tiefen Temperaturen, unsere Sachen, die Bettwäsche und auch auch die Polsterstühle im Bungalow, so richtig klamm geworden sind. Beim Frühstück fragen wir an, ob es ein Problem wäre, schon eher abzureisen. Das können wir erst um zehn klären, wenn die verantwortliche Person im Haus ist. Als wir zum Bungalow zurück kommen, sieht Ines auf, besser gesagt in dem Fussabtreter (Gitterrost), eine toten und durch das Rost gequetschten Frosch. Als Ines in der Nacht austreten war, muss der Frosch genau auf dem Rost gesessen haben und Ines hat ihn offensichtlich durch den Rost getreten. Gut, dass sie es in der Nacht nicht mitbekommen hat. Sonst hätte sie wahrscheinlich den ganzen Platz zusammengegurgelt. Wir ziehen uns schon mal die Fahrradsachen an und merken dabei, diese sind auch total klamm. Meine Nasenspitze ist auch eiskalt. Um 09.50 Uhr gehen wir zum Haupthaus, um doch jetzt schon auszuchecken. Ist kein Problem. Wir zahlen die Übernachtungen mit Frühstück. Dann reinigen wir den Bungalow und packen die Sachen ins Auto. Ab geht es zum zweiten Mal wieder nach Haus. Oma ist nicht sehr überrascht, als wir gegen 12.50 Uhr in Lawalde ankommen. Zum wiederholten Male, packen wir die Sachen aus und versuchen diese trocken zu bekommen.

Montag 01.07.2013
nichts geplant

Den Montag nutzen wir vormittags zum Einkaufen und Sachen aufräumen. Da wir keinen Plan “D” haben, sagen wir uns, wir bleiben zu Hause und starten ein paar Tagestouren. Am Nachmittag geht es über Feld-, Wander- und Waldwege auf den Bubenik. Es ist fast schon eine Katastrophe, wie schlecht die ausgeschilderten Wege gepflegt sind. Nur gut, dass hier keine Touristen herkommen sollen. So etwas kann man ja niemanden anbieten. Na ja, die Tour ist sehr anstrengend aber auch schön. Nach knapp 10 km, fast nur steil bergauf, kommen wir wieder zu Hause an und lassen den Tag ruhig ausklingen.

Dienstag 02.07.2013
geplante Berg- und Taltour durch die Oberlausitz
geplant: nichts; gefahren: 40,0 km

Wetter noch super. Wir starten zu Hause und fahren unsere bekannte Tour nach Dürrhennersdorf. Von dort geht es nach Kottmarsdorf. Entlang der S148 fahren wir Richtung Ebersbach, um auf ca. halbem Weg die Straße zu überqueren und den Waldweg auf den Kottmar einzuschlagen. Am Wanderparkplatz machen wir eine Pause. Dann geht es auf dem Spreeradweg bergab nach Walddorf. Wir schlagen den Weg nach Eibau ein und wollen über die Schamotte (sehr steil!!) nach Neugersdorf. In Neugersdorf angekommen, machen wir, im neu renovierten Pavillon im Volksbad, Mittag. Die Renovierung des alten Pavillon ist sehr gelungen. Das Essen, welches angeboten wird, ist wirklich Spitze. Allerdings ist es nichts für diejenigen, die unbedingt “Schnitzel mit Pommes Schranke” essen wollen. Unser ursprünglicher Plan sah vor, den Spreeradweg weiter zu fahren und dann in Friedersdorf querab durch den Wald über Schönbach nach Lawalde zu fahren. Wir fahren weiter. Über das Oberland und Ebersbach. Als wir in Ebersbach ankommen, zieht sich der Himmel zu und es deutet sich an, dass bald ein Gewitter aufzieht. Wir entschließen uns, über die Wilhelmshöhe nach Schönbach zu fahren und von dort nach Lawalde. Wir kommen trocken nach Hause. Das Gewitter können wir hören, aber es kommt nicht zu uns.

Die nächsten beiden Tage sind so typisch für “zu Hause Urlaub machen” wie nur irgend möglich. Wie es eben so ist, wenn man zu Hause Urlaub macht, wird etliches an Arbeit erledigt, was man sieht. Das bedeutet solche Dinge erledigen, wie Rasen mähen, Holz sägen, aufräumen und stapeln, Hecke schneiden usw. Zwischendurch werden die Stufen für die neue Aussentreppe geliefert und eingepasst. Aus diesen Gründen soll man, wenn man ein eigenes Haus hat, niemals zu Hause Urlaub machen.

Samstag 06.07.2013
keine Planung; gefahren: 25,7 km

Am Morgen bringt der Paketdienst, das am Abend bestellte Fernglas. Holger ruft auf Arbeit an, um zu erfahren was am Montag anliegt. Er muß ab Montag wieder einmal für 1 Woche täglich 12 Stunden arbeiten, da sein Kollege Urlaub hat.Nach dem Mittagessen setzen wir uns auf die Räder. Es geht Richtung Schönbach, aber nicht über die Straße oder Radweg, sondern wir fahren vom Sportplatz Lawalde über den Kuhberg. Dieser Weg ist so richtig steil und leider auch total zugewachsen. Auf der Kuppe angekommen machen wir die erste Pause. Der Weg Richtung Schönbach geht recht steil bergab. In Schönbach besuchen wir die Eisdiele und genießen jeder einen Eisbecher und trinken einen Kaffee.

Nach dem Hochgenuss in der Eisdiele, fahren wir weiter Richtung Beiersdorf. Auf der Anhöhe, ab der es dann wieder ins Tal geht, halten wir an, um mit dem Fernglas die Gegend zu erkunden. Dabei stellen wir wieder einmal fest, wie schön doch unsere Oberlausitz ist. Wir rauchen in aller Ruhe. Dann rollen wir bergab nach Beiersdorf. Von dort geht es, leider auf der Hauptstraße, über Lauba und den Drachenschwanz nach Hause.

Sonntag 07.07.2013, letzter Urlaubstag
geplant: Rundtour; gefahren 56,4 km

Start um 09.00 Uhr von zu Hause. Das Wetter ist traumhaft. Leider war es im Urlaub nicht immer so. Wir fahren, durch den Höllengrund, nach Großschweidnitz. Die Straßen sind ruhig. Sind wohl alle in der Kirche. Vom Liebesdörfel führt die Straße bergauf, über Ebersdorf, zum Galgenberg. Hier stellen wir wiederholt fest, dass sich die Berge mit den kleineren Mountainbikes (26”) besser bewältigen lassen, als mit den normalen Tourenrädern (28”). Auf dem Galgenberg wird pausiert. Mit Fernglas und Fotoapparat wird die Gegend erkundet. Wieder genießen wir die Schönheit unserer Heimat.

 

Die Abfahrt nach Herwigsdorf geht recht schnell. Der Weg führt über den Steinberg Richtung Buschschenke. In der Senke machen wir Frühstück. Es gibt Brot und Bockwurst. An der Buschschenke verlassen wir die Städtetour und biegen Richtung Strahwalde ab. Auf einer Schotterstrecke, mehr bergauf als bergab, erreichen wir nach ca. 4 km Strahwalde. Wir verlassen Strahwalde in Richtung Obercunnersdorf. Kurz vor dem Ortseingang kreuzt die Straße die neue B178. Wir staunen, wie weit die Arbeiten bereits fortgeschritten sind.

Wir haben nun den Plan, den Kottmar, aus Richtung Obercunnersdorf, zu erklimmen. Also, auf, durch den Ort, am Bad vorbei und dann bergauf, bergauf, bergauf. Vom Freizeitbad bis zum Ziel sind es zwar nur 700 m, aber durch die permanente Steigung ist es nicht so einfach. Jeder fährt in seinem Tempo. Oben angekommen, müssen wir erst mal wieder zu Atem kommen.

Noch ein kleines Stück bergauf bis zum Lebeltkreuz. Von da wieder bergab ins Walddorf. Wieder, wie Letztens, nach Eibau. Wird Zeit etwas zu Mittag zu sich zu nehmen. Ines entdeckt den Hinweis zum Faktorenhof. Wir überlegen nicht lange und fahren dorthin. Wir sitzen an der frischen Luft. Nach einer Weile kommt der Kellner. Wir geben die Bestellung auf: 2 große Kaffee, 1x Nudeln mit Geschnetzeltem und 1x Ofenkartoffel mit Matjestatar. Die beiden Kaffee kommen schnell. Die Nudeln nach 3/4 Stunden, die Ofenkartoffel gar nicht. Stattdessen Crepe mit Irgendwas. Ines lehnt natürlich ab. Schließlich hat sie Ofenkartoffel bestellt. Holger nimmt sich beim Essen richtig viel Zeit, in der Hoffnung, die Ofenkartoffel würde bald kommen. Leider stellt sich das als Irrtum heraus. Nach etwas mehr als 1 Stunde geht Ines ins Restaurant, um die Rechnung zu fordern. Da taucht der Kellner mit der Ofenkartoffel auf. Aber nun wollen wir die nicht mehr. Ines bezahlt und wir sehen zu, dass wir verschwinden. Der Bahnübergang am Eibauer Bahnhof ist geschlossen. Ines merkt das Fehlen des Essens. Sie nimmt sich einen Corny-Riegel. Da wird es besser. Die Schamotte hoch geht es recht gut. Wir beschließen das Mittag im Neugersdorfer Pavillon fortzusetzen und zu beenden. Holger bestellt sich einen Kaffee und Ines bestellt sich Nudeln. Der Kaffee kommt nach 5 Minuten und die Nudeln nach 10-15 Minuten. So geht es also auch. Nach dem Essen bezahlen wir und fahren weiter auf dem Spreeradweg über Ebersbach, das Blockhaus nach Friedersdorf. Zwischen Friedersdorf und Neusalz geht es steil bergauf durch den Wald. Über Schönbach und Dürrhennersdorf nach Hause. Als Urlaubsabschluß war es eine wunderschöne Tour.

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