Spree 01

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Spreetour am 05.03.2011
Wetter: sonnig und um 6° Celsius

Am Samstag hatte ich mir unseren Holzhaufen zum Spalten vorgenommen. Ines war zur Frühschicht. Oma kam zu mir und sagte dass Ines angerufen hatte. Ich rief zurück und Ines sagte, ich solle alles stehen und liegen lassen, das Sevylor und die Ausrüstung ins Auto packen, sie könne eher Feierabend machen und wir versuchen einen Ausflug auf der Spree. Also los. Mit beiden Autos nach Sohland an der Spree und dort am Stausee den ersten Wagen abstellen. Dann zurück nach Neusalza-Spremberg und eine Einsetzstelle suchen. Einsetzstelle bei 51°02’27.56’’N und 14°31’31.66’’ O gefunden. Boot ausladen, aufblasen und los.

Leider war die Schneeschmelze noch nicht soweit fortgeschritten, um die Spree ausreichend mit Wasser zu versorgen. Es war also ziemlich flach. Zuerst spürten wir nur, dass wir knapp über Steine schrammten. Dann kamen wir an Stellen, an denen es nicht weiterging. Der Wasserstand war dann so niedrig, dass das Boot stecken blieb. Ines, die ja die Gummistiefel anhatte, stieg dann aus um das Boot wieder flott zu machen.

Nach ein paar Stockungen, wegen Flachwassers, bildeten wir uns ein, die Sache zu beherrschen. Wir holten vor offensichtlichen Flachstellen ordentlich Schwung, um diese schnell zu passieren. Klappte eine zeitlang auch ganz gut, so dass wir ohne stecken zu bleiben, recht zügig voran kamen. Auf einmal beschwerte sich mein Schatz über einen nassen Po. Auf meinem Platz konnte ich allerdings keine erhöhte Feuchtigkeit im Boot feststellen. Also, schob ich es auf eingedrungenes Wasser von den Paddelschlägen. Kurz darauf wurde es auch an meinem Sitz sehr nass. Mit der Hand fühlte ich wie sich das Boot langsam mit Wasser füllte. Oh je, wir hatten schon befürchtet, dass das Boot beim Fahren über die Steine Schaden erlitten hatte. Als ich mit meiner Hand den Boden absuchte, stellte ich fest, dass sich eines von den Lenzventilen, wohl durch einen Stein, geöffnet hatte. Da waren wir erst mal beruhigt und beschlossen ans Ufer zu fahren. Erstens um das Boot auszukippen und zweitens um Mittag zu essen.

Wir drehten das Boot auf die andere Seite, um das Wasser rauszulassen und haben mit Brötchen und Bockwurst Mittagspause gemacht. Beim Essen fiel uns auf, dass wir eigentlich gar nicht wissen, wo wir uns befinden. Ich entdeckte ein Schild und ging hin, um zu sehen was drauf steht. Allerdings war die Aufschrift auf tschechisch und bedeutete wohl, dass man sich im Grenzbereich zu Deutschland befindet. Ich holte mein Handy raus und schaute bei Google Maps nach. Wir befanden uns in der Nähe von Oppach, allerdings auf der tschechischen Seite. Nach dem Essen fuhren wir dann gemütlich weiter in Richtung Taubenheim.
Die Spree zeigte sich mal ganz ruhig und wenn es etwas flacher war, wurde auch das Wasser etwas bewegter, so dass wir erkennen konnten wo wir vorsichtig sein müssen.

So fuhren wir in aller Ruhe weiter und genossen den schönen Vorfrühlingstag. Zwischendurch wurde noch eine Pause eingelegt und dann ging es weiter Richtung Sohland. Ca. 4 km nach unserer Mittagspause, erhöhte sich die Fließgeschwindigkeit merklich und ein Warnschild vor einem Wehr kam in Sicht. Wir fuhren so schnell wie möglich ans Ufer und setzten aus. Zu Fuß machten wir uns auf, um das Wehr zu begutachten. Angekommen stellte sich heraus, dass es nur eine kleine Solschwelle war. Wir wollten aber das Boot erst danach wieder einsetzen.

Nun war es nicht mehr weit bis nach Sohland. Wir ließen uns viel Zeit und versuchten mit so wenig  Paddelschlägen wie möglich auszukommen. Kurz vor dem Parkplatz war noch einmal ein heftige Solschwelle. Diese ist nicht fahrbar, so dass wir vorher aussetzten. Ich kletterte zuerst ans Ufer und hielt das Boot am Seil fest. Ines stieg aus und als sie sich vom Boot abstösst, bewegt dieses sich ein Stück vom Ufer weg und Ines steckte im Uferschlamm fest, so dass ich sie rausziehen mußte.

Wir trugen das Boot zum Auto, liessen die Luft ab, packten das Boot ein. Dann legten wir uns Abdeckplanen auf die Sitze (unsere Sachen waren ja nass) und fuhren zurück nach Neusalz, um das andere Auto zu holen. Dort angekommen, tauschte Ines die Gummistiefel gegen ihre anderen Schuhe und wir fuhren nach Hause.

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