Neisse 02

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Ausfahrt Neisse am 13.03.2011
Wetter: leicht bewölkt bis 11° C

Nach der Pleite vom 26/27.02.2011 sollte es nun dieses Wochenende wahr werden und der Neisseausflug stattfinden. Am Samstag waren wir noch bei einem Konzert der Firebirds (super Musik aus den 50’er und 60’er Jahren).  Früh am Morgen ging es dann los. Das eine Auto wurde in Hirschfelde in der Nähe des ehemaligen Kraftwerks abgestellt (50°56’08.90’’N; 14°53’16.57’’O). Mit dem zweiten Auto fuhren wir dann nach Hartau. Dort angekommen suchten wir eine Einsetzstelle. Wir fanden schließlich eine Stelle, an der zur Zeit Arbeiten zur Sanierung des Uferbereiches, nach dem Hochwasser, stattfanden (50°51’50.48’’N; 14°49’18.41’’O). Wir bereiteten das Boot vor und die Tour konnte anfangen.

Trotz des anhaltenden Tauwetters führte die Neisse relativ wenig Wasser. Nach ca. 750 m Fahrt, erreichten wir den Dreiländerpunkt (50°52’13.37’’N; 14°49’21.81’’O). Leider waren wir etwas unaufmerksam, so dass uns das Rauschen der kommenden Solschwelle (50°52’15.50’’N; 14°49’19.05’’) völlig entgangen ist. Es gab nun keine Möglichkeit für uns ans Ufer zu gelangen. Also, Fahrt aufnehmen, Augen zu und durch. Das Boot schoß über die Solschwelle, die Nase tauchte ins Wasser, ein riesiger Schwall Neissewasser überflutete uns und das Boot und wir waren so ziemlich nass.

Somit war nach 800 m Fahrt die erste Pause angesagt. Diese nutzten wir zum Boot trocknen und gönnten uns eine Zigarette. Danach ging es dann so etwa 1 km recht ruhig weiter. Leider war in Hirschfelde das Wehr geöffnet, deshalb war auch nicht sehr viel Wasser in der Neisse. Wir mußten ganz schön aufpassen, um nicht dauernd aufzusitzen. Als bereits die Brücke des Grenzüberganges Zittau Friedensstraße in unseren Blick geriet, kam auch wieder eine Flachstelle
(50°52’51.60’’ N; 14°49’09.41’’ O) in Sicht. Wir legten am rechten Ufer an, um den Flachbereich zu überprüfen. Nach kurzer Inspektion haben wir uns entschlossen, das Boot auf der polnischen Seite umzutragen.

Wir nutzten die Umtrageaktion gleich,  um etwas zu essen und zu trinken. Nach ca. 10 min. setzten wir wieder ein.

Wir fuhren Richtung Brücke und weiter nach Norden. Wir durchquerten eine Fußgängerbrücke. Kurz darauf mündet die Mandau in die Neisse (50°53’23.64’’ N; 14°49’30.99’’ O).

Nach 300 m unterquerten wir das Viadukt der Eisenbahnstrecke und nach weiteren 700 m  kamen wir zur Brücke am Grenzübergang Zittau Chopinstraße.

Das Wetter war für das frühe Jahr sehr angenehm. Leider ist der Winter sehr lang und hart gewesen. Wohl aus diesem Grund waren am gesamten Flußlauf noch die Auswirkungen des letzten Hochwassers zu sehen. Überall an den Bäumen, Sträuchern und auch am Ufer lag oder hing Müll in allen Variationen. Man kann nur hoffen dass die Anrainerstaaten genug Geld investieren, um den Flußlauf der Neisse sanieren zu können.

Insbesondere der Uferbereich hat durch das vergangene Hochwasser extrem gelitten. Es gab sehr starke Unterspülungen, Böschungsabbrüche und auch die Bewehrungsbauten sind teilweise extrem beschädigt.

Kurz nach den oberen Aufnahmen kam das Kraftwerk Turow (Polen) in Sicht (50°56’58.23’’ N, 14°54’21.42’’). Da wußten wir, dass die Fahrt nicht mehr lange dauern würde. Da in Hirschfelde das Wehr geöffnet war, mußten wir aufpassen, um den Ausstieg rechtzeitig einleiten zu können. Es mußte relativ weit vom Wehr entfernt sein, da am Wehr nur Steilufer ist und man bei dem niedrigen Wasserstand die Uferböschung nicht erklimmen kann. So hielten wir unseren Blick ans Ufer geheftet und fanden auch eine Stelle zum Aussteigen.

Nachdem wir uns an Land gerettet hatten, blickten wir noch in Richtung Wehr und sahen uns nochmals die Strecke an, die 14 Tage zuvor noch komplett zugefroren war. Dann trugen wir das Boot zum Auto, ließen die Luft ab und fuhren zurück nach Hartau. Dort zogen wir uns andere Schuhe an und machten uns auf den Heimweg. Es war trotz der Wasserung am Anfang und einigen Grundberührungen ein wunderschöner Ausflug.

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